Grundlagen der Hörtherapie nach den Erkenntnissen von Dr. Alfred Tomatis

Der grundlegenden Bedeutung der Fähigkeiten des Hörens für die menschliche Kommunikation
entspricht die sehr frühe Ausbildung des Ohres im Mutterleib. Bereits mit viereinhalb Monaten hat sich das Innenohr des Fötus zu seiner endgültigen Größe herausgebildet.
(Es wächst im ganzen späteren Leben nicht mehr!) Der Hörnerv ist zu diesem frühen Zeitpunkt bereits voll ausgereift und somit leitungsfähig für die Nervenimpulse im Innenohr.

Der französische Hörforscher, Chirurg, HNO-Spezialist und Psychologe Dr. Alfred Tomatis
(1919-2001) leistete auf dem Gebiet der Erforschung des Hörens und vorgeburtlichen Lebens Pionierarbeit. Er erkannte die Bedeutung des Hörens im Mutterleib im Zusammenhang mit den grundlegenden physiologischen, neurologischen und seelisch- geistigen Reifungsprozessen, sowie der Kommunikation und der damit verbundenen Bindungsfähigkeit des Menschen.

Eine von Tomatis' Grundannahmenn und Erfahrungen war diese: Vermag ein Kind oder ein Erwachsener auch nur einen Teil seiner ursprünglichen Horchfähigkeit zurückzuerlangen, so hat dies tiefe, positive Auswirkungen auf seine Entwicklung und seine Kommunikation mit sich selbst, mit anderen Menschen und der Welt.
Tomatis entwickelte in enger Zusammenarbeit mit Neurologen, Psychologen und Pädagogen das sogenannte "Elektronische Ohr". Mit dessen Hilfe kann das Kind oder der Erwachsene sein bestehendes Hörmuster positiv beeinflussen und dauerhaft verändern.
Parallel dazu erforschte und entdeckte er die Wirkung der Musik Mozarts und gregorianischer Gesänge auf die körperliche, seelische und geistige Ebene des Menschen.



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